Wieder Besuch aus Kandel!

Wieder Besuch aus Kandel!

Hier der Bericht von Sft:

Schüler für Tiere Bellheim – Unser LEBENSHOF TiLi (TiLi = Tiere ins Leben integriert – oder Tim & Lina <3) bekommt wieder Hilfe und Unterstützung – dieses Mal von Schüler für Tiere Kandel & Landau!!! Der Kleinste mit 2,5 Jahren war ebenso aktiv wie die Großen!

Wieder aktiv für die Tiere und zur Unterstützung des LEBENSHOFES TiLi:   

  1. Die Außenanlage der Kaninchen & Meerschweinchen wieder „renoviert“
  2. Nach den Ergebnissen des letzten Besuches: Zwiebelpflanzen geschaut
  3. Katzen besucht
  4. Hunde gekuschelt
  5. Meisenknödel von den Netzen „befreit“
  6. gespielt
  7. veganen Zitronenkuchen gegessen – DANKE Simone!!!
  8. Das Innengehege der Kaninchen & Meerschweinchen komplett gereinigt und frisch mit Streu gefüllt
  9. Mist gefahren
  10. Tomaten gepflanzt
  11. Fische im Teich gefüttert
  12. Hühner gefüttert & gekuschelt
  13. Hühnerauslauf umgegraben
  14. Hühnerstall sauber gemacht
  15. und einfach mal nur gechillt!

Wir haben überlegt, dass es die Tierliebe von Familie Riebel-Klein eigentlich wert ist, dass man dies einen „Lebenshof“ nennt. Nun also auch offiziell mit Logo!!!!

Warum „Lebenshof“ und nicht „Gnadenhof“?

Weil wir Tieren Rechte zugestehen und uns für ihre Befreiung aus der Unterdrückung einsetzen, statt sie lediglich „begnadigen“ zu wollen. Die Tiere auf dem Lebenshof sind StellvertreterInnen und BotschafterInnen ihrer Artgenossen, denen weder ein eigenes Leben noch Unversehrtheit zugestanden wird.

Auf Wikipedia lassen sich die dort aufgeführten Bedeutungen des Wortes Gnade wie folgt zusammenfassen:

Die historische Bedeutung des Begriffes Gnade:

Das mittelalterliche Herrschaftssystem in Europa war auf dem Prinzip der Gnade aufgebaut. Das bedeutete eine strikte Hierarchie mit der „Vorstellung der „gnädigen Autorität“ (mit Gott als höchstem Vorbild) (…). Zur Vorstellung der Gnade gehört, dass sie von Autoritäten ausgeht, persönlich und situationsbezogen ist, dass sie nicht gefordert werden kann“.

Diese Wertigkeit des Begriffs Gnade findet man auch heute noch in der Benutzung, z.B. „Wenn jemand gnadenlos sein Recht einfordert, heißt das, dass der Beschuldigte seine gerechte Strafe erhält. Lässt der Ankläger hingegen Gnade walten, wird dem Beschuldigten die Strafe ganz oder teilweise erlassen.“

Im Sinne dieser Bedeutung des Begriffes Gnade fragen wir uns, welche Strafe Tiere denn verdienen sollen, vor der wir Gnade walten lassen? Wir gehen nicht davon aus, dass ein Tier den Tod und/oder ein kurzes Leben in Qual und Ausbeutung rechtmäßig verdient, nur weil es kein menschliches Tier ist, sondern vom Menschen z.B. als sog. Nutztier bezeichnet wird.

Mit dem Begriff „Lebenshof“ möchten wir weg von der gesellschaftlichen Norm, dass Tiere den Tod rechtmäßig verdienen. Wir möchten durch den Begriff die Gegenposition einnehmen. Auch Tiere haben unserer Meinung nach das moralische Recht auf ein Leben ohne Qual und Ausbeutung.

Der Begriff „Lebenshof“ soll auch als ein politisches Zeichen dienen. Es soll ausdrücken, dass wir uns eine Welt wünschen, in der nicht einzelne Tiere auf persönliche und situationsbezogene Ausnahmen angewiesen sind, in denen ihnen Gnade gewährt wird vor den alltäglichen und unfassbaren Qualen in einer von (Tier-)Ausbeutung geprägten Gesellschaft.

Vielleicht sieht man es nicht auf den ersten Blick, aber wenn wir davon ausgehen, dass Sprache immer bestimmte Normen und Wertigkeiten ausdrückt, und diese jedes Mal gefestigt werden, wenn ein bestimmter Begriff benutzt wird, der mit bestimmten Normen und Werten verknüpft ist, dann möchten wir lieber die Werte festigen, dass Tiere Leben verdient haben, anstatt situationsbezogene Gnade.

Deshalb nutzen wir also den Begriff „Lebenshof“!

Wer sie unterstützen möchte bitte über unser Konto mit dem Betreff: Lebenshof TiLi – Tiere ins Leben integriert!

Schüler für Tiere e.V.
VR Bank Südpfalz
Kontonummer: 2589257
BLZ: 548 625 00

IBAN: DE75548625000002589257
BIC: GENODE61SUW


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